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Am eigenen Hafen am Dortmund-Ems-Kanal werden die Zinkkonzentrate (bei der Erzgrube angereicherte Zinkerze) als feinkörniges Schüttgut aus aller Welt angelandet. Gekapselte Förderbänder transportieren die Konzentrate in das geschlossene Erzlager.
Wälzoxide als zweite wichtige Rohstoffquelle werden mit Silo-LKWs oder als Big Bag angeliefert.
Der Hafen dient auch zum Abtransport für Schwefelsäure. |
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| Hier lagert das Zinkerzkonzentrat. Ein Greiferkran nimmt die verschiedenen Konzentratsorten auf, mischt sie vor und wirft sie auf Transportbändern ab, die die Mischung, sogenannte Blends, ins Rösthüttengebäude fördern. |
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| In zwei Wirbelschichtöfen wird der Schwefel aus den Zinkkonzentraten mit Luftsauerstoff zu Schwefeldioxidgas bei fast 1.000°C verbrannt. Das entstandene Röstgut ist nun überwiegend säurelöslich. Gekühlt und aufgemahlen wird es pneumatisch in die Vorratssilos der Laugerei gepumpt. |
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| Die Gase aus der Zinkerzröstung werden mehrstufig nass gereinigt und von Quecksilberspuren befreit. Das SO2 aus den staub- und nebelfreien Röstgasen wird in der Kontaktanlage zu Schwefelsäure umgesetzt. In drei großen Tanks zwischengelagert, wird sie mit LKWs und Schiffen zu den Kunden transportiert. |
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| Röstgut und Wälzoxide werden getrennt mit Zellensäure (entzinkter Elektrolyt aus der Bäderhalle) gemischt. Begleitstoffe werden ausgefällt. Am Ende des Laugungsprozesses wird die restliche freie Schwefelsäure mit Röstgut oder Wälzoxid neutralisiert. Die feststofffreie Rohlauge wird aufgeheizt und dreistufig gereinigt, bevor es zur eigentlichen Zinkerzeugung geht. |
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| Die gereinigte Neutrallauge wird in Kühltürmen auf Elektrolyttemperatur abgekühlt und mit aus der Bäderhalle erwärmt zurücklaufender Zellensäure gemischt. Ein Teil der aus der Elektrolyse rücklaufenden Zellensäure wird zur Laugerei gegeben. Ein weiterer Teil wird nach Entzinkung in der Zellensäurereinigung der Laugerei zur Abwasserbehandlungsanlage gegeben. |
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| Der so entstandene Elektrolyt gelangt in die 106 Elektrolysebecken, in denen jeweils 85 Bleianoden und 84 Aluminiumkathoden hängen. Durch elektro-chemische Reaktion (Elektrolyse) scheidet sich auf den Aluminiumkathoden metallisches Zink ab. Das reine Zink von den Aluminiumblechen abgezogen, gewaschen und zum Schmelzofen transportiert. |
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| Das in der Bäderhalle gewonnene Kathodenzink wird in zwei Induktionsöfen eingeschmolzen. Das flüssige Zink zu Blöcken von 1 - 6 to Gewicht sowie Sonderformaten gegossen. Schrotte und Rücklaufmetallewerden wieder in den Prozess gegeben. |
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| Erst duch das Zusammenspiel weiterer Einrichtungen gelingt eine qualitativ hochwertige Zinkerzeugung. Hierzu zählen unter anderem eine Abwasserbehandlungsanlage, Labor, zentrale Druckluftversorgung, umfangreiche Elektroverteilungen, zentrale und dezentrale Werkstätten, Magazine und Zwischenlager, Sozialgebäude, Pforte und Verwaltung. |
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