Die einzelnen Zinkkonzentratsorten und die oxidischen Vorstoffe besitzen sehr unterschiedliche chemische Zusammensetzungen und werden daher nach einem vorher berechneten Mischungsplan vorbereitet. Diese Vermischung wird mit Hilfe eines Brückenkrans erstellt.
Hierbei werden greiferweise die Sorten auf einen Haufen gegeben. Wenn ca. 150 t erreicht sind, wird diese Mischung in Aufgabebunker, über Siebe und Bandstraßen in den Vorratsbunker des Wirbelofens transportiert. Auf dem Weg zum Ofen wird das Material über eine Regelung mit Regenwasser gezielt angefeuchtet. Der tägliche Konzentratdurchsatz beträgt zwischen 560 t bei Ein-Ofenbetrieb und kann durch Inbetriebnahme des zweiten Wirbelofens bis auf ca. 1000 t pro Tag gesteigert werden. Zur Erhöhung der betrieblichen Flexibilität kann die Wirbelschichtanlage auch mit Schaufelladern beschickt werden.
Ein wichtiger Beitrag zur Sicherstellung einer ordentlichen Produktion ist das genaue Greifen der unterschiedlichen Sorten und eine übersichtliche Lagerung des Materials in der Halle. Die Bestände werden täglich aufgenommen und führen ggf. zu Korrekturen in der Mischung. Verunreinigung aus den Konzentraten wie Holz, Kunststoffe, etc. werden über die Siebe abgetrennt und separat aufbereitet.
Zur Vermeidung von Verstaubungen ist die Halle mit elektrischen Toren ausgerüstet, die nach Ein- und Ausfahrt automatisch schließen. Die möglichen Staubemissionen werden an unterschiedlichen Stellen im Werk erfasst und ausgewertet. Besondere Aufmerksamkeit verdient die Abdichtung der Halle zur Vermeidung dieser Emissionen.
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