
Die in der Elektrolyse erzeugten Kathodenzinkbleche werden gewogen und direkt über drei Beschickungsschächte in zwei Rinneninduktionsöfen befördert und dort eingeschmolzen.
Die Arbeitstemperatur der Öfen liegt zwischen 550°C und 570 °C. Der sich auf der Oberfläche der Schmelze bildende Trass wird mechanisch abgezogen und in zwei Trommelöfen in metallische und oxidische Form getrennt.
Der metallische Anteil wird zum Verblasen von Zinkstaub für die Laugerei eingesetzt. Der staubförmige oxidische Anteil wird in der Rösthütte wieder als Vorstoff eingesetzt.
Zur Verbesserung des Schmelzverhaltens wird bedarfs- gerecht Ammoniumchlorid, sog. Abdecksalz, in Form von Presslingen auf die Oberfläche des Zinkbades gebracht.
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